Praktikum bei der GFFB

Ich bin Pauline und habe seit Mitte Januar mein Praktikum bei der GFFB gemacht. In dem Projekt „Wir sind Frankfurt“ und der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit unterstützte ich das Team.

In meiner Praktikumszeit habe ich viele spannende Einblicke in verschiedene Bereiche bekommen, aber auch Probleme und Hürden mit denen in einer gemeinnützigen GmbH umgegangen werden muss. Ich hatte die Möglichkeit mich mit sehr vielen für mich spannenden Themen auseinanderzusetzen und mich in gesellschaftspolitische Inhalte einzulesen. Meine Meinung und meine Fähigkeiten wurden gerne gehört und gesehen. Die Kollegen bei der GFFB haben es mir sehr leicht gemacht mich wohl und willkommen zu fühlen. Weiterlesen..

Frauentag, 08.03.2019

Feiertag?! - Von wegen!

 

Berlin hat einen neuen freien Tag. Am 8. März, dem internationalen Frauentag, müssen die Berliner*innen in Zukunft nicht mehr arbeiten. Das bedeutet aber nicht, dass sie die Füße hochlegen dürfen. Die volle Aufmerksamkeit wird an diesem Tag auf die Benachteiligung der Frau gerichtet. Ursprünglich galt der Frauentag der Forderung eines allgemeinen Wahlrechts. Die Initiative einen internationalen Frauentag zu begehen, kam von Clara Zetkin auf der Sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen. Am 12. März 1911 versammelten sich Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn und der Schweiz, um ihr Wahlrecht zu erkämpfen. Und damit waren sie langfristig erfolgreich- 1919 durften Frauen zum ersten Mal in Deutschland wählen. In der Nazi-Zeit wurde der Tag verboten und durch den Muttertag ersetzt, der jedoch die Frau auf die Rolle der Mutter beschränkte.

 

Später wurde der 8. März als internationaler Frauentag von der UN festgelegt, um die Gleichberechtigung der Frauen weltweit voranzutreiben. In Deutschland verdienen Frauen noch immer in gleichen Jobs weniger Geld, sie verrichten mehr unbezahlte Arbeit im Haushalt und bei der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen. Auch deswegen sind sie häufiger von Altersarmut betroffen. Mit der Me- Too Bewegung wurde Sexismus am Arbeitsplatz und im Alltag präsent. Berliner Frauen haben am 8. März die Möglichkeit auf die Straße zu gehen und für ihre Rechte, die der Frauen in Deutschland und weltweit laut zu werden. Missstände werden durch zahlreiche Veranstaltungen und Initiativen sichtbar. Neue Impulse für Verbesserungen können entstehen. Denn reden alleine reicht nicht- besonders nicht nur einmal im Jahr. Eigentlich sollte jeder Tag ein Frauentag sein, bis die Gleichbehandlung Realität geworden ist. Dann gibt es in Zukunft auch mehr zu feiern, wie wäre es mit dem Tag der Gleichberechtigung?

 

Quellen:
https://www.lpb-bw.de/08_maerz_frauentag.html
https://detektor.fm/gesellschaft/berlin-frauentag-wird-gesetzlicher-feiertag
https://www.die-tagespost.de/politik/Berlin-Internationaler-Frauentag-neuer-gesetzlicher-Feiertag;art4685,195434
https://www.domradio.de/themen/%C3%B6kumene/2019-01-30/spaete-kritik-schneller-entscheidung-evangelischer-arbeitskreis-gegen-frauentag-als-berliner
http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/8.-Maerz-Weltfrauentag-Berlin-goennt-sich-neuen-Feiertag
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weltfrauentag-als-feiertag-ein-zeichen-fuer-die-vielfalt-im-land.295b107b-9452-4731-948e-1d96316903c6.html
https://www.morgenpost.de/politik/article213658885/Internationaler-Frauentag-Was-wird-da-eigentlich-gefeiert.html
https://www.welt.de/politik/deutschland/article187642030/Neuer-Feiertag-in-Berlin-Internationaler-Frauentag-am-8-Maerz.html
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/265820/internationaler-frauentag
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/68844/weltfrauentag-08-03-2011
https://www.fluter.de/unter-uns
https://www.fluter.de/welche-neuen-feiertage-brauchen-wir

#EqualPayDay, 18.03.2019

Unser Statement zum #EqualPayDay ⚖️


Das größte Problem in unserer Gesellschaft ist, dass die Arbeit mit und für Menschen, die mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird, nicht den Stellenwert und vor allem die Bezahlung hat, die ihr zustehen müsste. Ein Grund, warum in einem immer engeren Arbeitsmarkt die Entscheidung für andere Professionen fällt. Dies wirkt sich bereits jetzt dramatisch bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen und in der Bildungsarbeit aus. Die gesellschaftlichen und individuellen Folgen nehmen folglich immer dramatischere Formen an. Es ist allerhöchste Zeit umzusteuern. Die Lösung liegt nicht in den Robotern.

Barbara Wagner, geschäftsführende Gesellschafterin der GFFB gGmbH

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